Tierschutz aktuell:
Katzenschutzverordnung für Hamburg beschlossen
Wer seine Katze ausschließlich drinnen hält, muss nichts weiter unternehmen. Dagegen muss jeder „Freigänger“ bis zum 31. Dezember 2025 verpflichtend gechippt, registriert und kastriert sein. Beim Chippen und Registrieren geht es darum, Hauskatzen von freilebenden Katzen unterscheiden zu können. Dadurch gelangen Fundtiere auch schneller zurück.
Katzenbesitzer:innen leisten mit der Einhaltung der Regelungen, die bundesweit auch von Tierschützer:innen und der Bundestierschutzbeauftragten gefordert werden, einen wesentlichen Beitrag zum Tierschutz.
Keine lebenden Tiere mehr auf dem DOM
Viele Jahre liefen beim Pony-Karussell auf dem Hamburger DOM Ponys stundenlang und dicht an dicht mit einem Kind auf dem Rücken im Kreis. Das zu beenden war ein wichtiges tierschutzpolitisches Ziel, das wir als Grüne in Hamburg nun durchgesetzt haben. Künftig kommen hier keine Tiere mehr gewerblich zum Einsatz.
5,9 Millionen Euro für den Tierschutz
Tiere als Mitgeschöpfe
Soll Tieren ein eigener zivilrechtlicher Status in der Mitte zwischen den Menschen und den Sachen zuerkannt und sollen ihnen damit elementare eigene Rechte gegeben werden? – Bisher gelten Tiere rechtlich nach wie vor als Sachen. Das hat zur Folge, dass sie entsprechend schlecht behandelt werden: in der Massentierhaltung und Fleischproduktion oder bei Tierversuchen beispielsweise. Justizsenatorin Anna Gallina erläutert in ihrem Gastbeitrag für unseren Newsletter die rechtlichen und politischen Hintergründe sowie Ideen für eine Besserstellung der Tiere, die dazu beitragen könnten, Tiere besser zu schützen und ihnen als lebenden Wesen gerecht zu werden. Lest mehr in meinem Gastbeitrag.